Bali 2023 đŸïž

Vom 21. Januar bis zum bis 18. Februar 2023 sind wir auf Bali. Zuvor gibt es einen Zwischenstop in Singapore. NatĂŒrlich soll und wird Fotografie wieder eine besondere Rolle spielen.

Montag, 20. Februar
Juhu. Wir sind wieder zurĂŒck. Die Heimreise war dann doch etwas beschwerlicher als angenommen. Wir haben in Singapore leider unseren Anschlussflug verpasst und mussten die Nacht noch im Hotel verbringen. Positiv: Singapore Air hat uns ein super tolles Zimmer in einem richtig schicken Hotel organisiert. Negativ: Wir waren um 2 Uhr im Hotel und mussten um 7 Uhr wieder los.
NĂ€chstes Problem: Bei der Abreise in Bali hat mich irgendwas in den Arm gestochen. Vermutlich ein Mosqito. Das wĂ€re nicht schlimm, wenn sich die Einstichstelle nicht entzĂŒndet hĂ€tte. Schon im Flugzeug habe ich gemerkt, dass sich das irgendwie komisch anfĂŒhlt. Zuhause habe ich dann die handtellergroße Schwellung entdeckt. Heute frĂŒh war ich beim Arzt. Krankschreibung. Antibiotika. Nervig.
Trotzdem ist das Fazit der Reise absolut postiv. Wir haben tolle Erlebnisse gehabt, nette Menschen getroffen und besondere Orte besucht. Ich werde die Tage hier den Artikel nochmal mit meinen Lessons Learnd anreichern. Jetzt erstmal ankommen.
Donnerstag, 16. Februar
Von Sonntag bis Dienstag waren wir in den Bergen nördlich von Tabanan. Hier ist es sehr ursprĂŒnglich und man sieht fast keine Toursiten. Die Unterkunft dort ist sozusagen mitten im Jungle und wird auch vermietet (Carik Tangis Homestay). Pak Gede und Ibu Nyoman - denen das GrundstĂŒck gehört - sind echt nett und ich kenne beide schon seit 2016. Sidenode: Im Jungle gibt es einen Glasfaseranschluss mit schnellem Internet. Was Internetabdeckung und Digitalisierung im Allgemeinen angeht, kann man sich von Bali echt eine Scheibe abschneiden.
Ein Highlight war fĂŒr mich diesmal ein Wasserfall nördlich von Jatiluwi, der nur ĂŒber eine sehr schmale und steile Straße zugĂ€nglich war. Das hatte aber den riesigen Vorteil, dass es dort keine Touristen gab. Ich konnte also tatsĂ€chlich mal fotografisch aktiv werden. Mit Stativ, Verlaufsfilter und Kamera habe ich aus dem Fluß echt schöne Bilder machen können. Besonders beeindruckend war, dass das Wasser richtig kalt gewesen ist.
Ansonsten waren wir noch im Tempel Pura Luhur Batukaru, am Fuß vom Mount Batur. Das ist ein eher grĂ¶ĂŸerer Tempel der fĂŒr die Balinesen recht wichtig ist. Auch hier war fast nix los. Blöderweise habe ich mir eine ErkĂ€ltung eingefangen und hatte etwas mit Halsschmerzen zu KĂ€mpfen. Ibu Nyoman hat mir einen ErkĂ€ltungstee aus den BlĂ€ttern eines Zimtbaumes gemacht. Zugegeben - der Geschmack war echt nicht so gut. Ob es geholfen hat, weiß ich nicht, aber die Geste war natĂŒrlich super lieb. Heute geht's mir viel besser und ich bin fast wieder fit. Gut so, morgen fliegen wir nĂ€mlich heim.
Gestern waren wir nochmal mit Pak Gede bei seinen Reisfeldern. Das war richtig schön.
Heute hĂ€ngen wir noch ein bisschen in Sanur rum und werden spĂ€ter noch am Strand was essen gehen. Ibu Jero - die sich hier in Sanur so toll um das Haus kĂŒmmert - versorgt mich mit Ingwertee. Gestern sogar so scharf, dass mein Mund jetzt noch brennt. Hilft aber. đŸ”„
Der Tempel  Pura Luhur Batukaru
Der Tempel Pura Luhur Batukaru
Der Tempel  Pura Luhur Batukaru
Der Tempel Pura Luhur Batukaru
Im Tempel muss man einen Sarong tragen.
Im Tempel muss man einen Sarong tragen.
Die Frau von Pak Gede - Ibu Nyoman - hat mir ein ErkÀltungsgetrÀnk aus Zimt-BlÀttern gemacht. Geschmack: Semi.
Die Frau von Pak Gede - Ibu Nyoman - hat mir ein ErkÀltungsgetrÀnk aus Zimt-BlÀttern gemacht. Geschmack: Semi.
Im Auto mit  Pak Gede.
Im Auto mit Pak Gede.
Unser Freund Pak Gede
Unser Freund Pak Gede
Samstag, 11. Februar
Back in Sanur. Die Fahrt mit dem Boot von Nusa Penida nach Bali war etwas unentspannter als die Hinfahrt. Vermutlich waren die Wellen realistisch höchstens 2 Meter hoch, aber aus dem Boot hat es sich schon bedrohlich angefĂŒhrt. Hat aber alles geklappt. Fazit zu Nusa Penida: Wirklich toll. Und es lohnt sich definitiv, dort fĂŒr mehrere Tage hinzugehen.
Anna hat sich ein bisschen Bali-Belly eingefangen. Auch wenn es von der Hygiene hier eigentlich ganz gut lĂ€uft, ist man nicht dafĂŒr geschĂŒtzt sich mal eine Infektion zuzuziehen. Durch das warme Wetter geht das nochmal ein bisschen schneller. Ihr geht's aber schon fast wieder total gut. Ich hatte auch mal einen kleinen Anflug von einem KrankheitsgefĂŒhl, aber das scheint auch ĂŒberwunden. Trotzdem haben wir noch den Plan morgen oder am Montag in die Berge nördlich von Tabanan zu fahren.
Das beste Nasi Goreng auf Bali. Vermutlich. :)
Das beste Nasi Goreng auf Bali. Vermutlich. :)
Wayang hat uns frische KokosnĂŒsse geerntet
Wayang hat uns frische KokosnĂŒsse geerntet
Mit Michael war ich im MD Warung indisch essen. So gut dort!
Mit Michael war ich im MD Warung indisch essen. So gut dort!
Powershell Workshop mit Marcus. đŸ§‘đŸ»â€đŸ’»
Powershell Workshop mit Marcus. đŸ§‘đŸ»â€đŸ’»
In Sanur gibt's ĂŒberall Tsunami evacuation routes
In Sanur gibt's ĂŒberall Tsunami evacuation routes
☔
☔
Montag, 06. Februar
Am Donnerstagabend habe ich in Sanur noch meine Elektriker-FĂ€higkeiten unter Beweis gestellt: Die Lampe ĂŒber dem Tisch funktionierte nicht mehr. Der Grund: Das Kabel war einfach komplett an der Klamme der Lampe wegkorrodiert. Das ist etwas, was hier hĂ€ufiger passiert. Durch die extrem hohe Luftfeuchtigkeit leidet die Technik an allen Stellen. Spannend.
Meinen Sturz habe ich halbwegs verdaut. Beim Treppensteigen habe ich noch etwas Schmerzen, aber das wird bald besser werden. Übriggeblieben ist ein HĂ€matom welches alle möglichen lustigen Farben annimmt. Ich werde es aber vermutlich ĂŒberleben. 😀
Seit Freitag sind wir auf Nusa Penida. Das ist die kleine Insel sĂŒd-östlich von Bali. Mit dem Schiff ist man so in 30 Minuten rĂŒbergefahren. In Sanur gibt es einen Hafen und die Überfahrt war echt ganz unkompliziert. Am Hafen hat uns Kadek abgeholt. Kadek hat ein kleines Homestay im Osten von Nuss Penida mit zwei Zimmern. Gebucht haben wir das Ganze via AirBnB und fĂŒr die Nacht ungefĂ€hr 30 € bezahlt. Die Unterkunft ist echt schön und super familiĂ€r. Morgens macht die Mutter von Kadek FrĂŒhstĂŒck fĂŒr uns: Banana Pancakes. Die sind super gut! Kadek hat uns auch direkt einen seiner Roller geliehen - den braucht man hier zwingend. Was man auch zwingend braucht: Gute FahrkĂŒnste und/oder gute Nerven und ein Regenponcho. Zumindest in der Regenzeit. ☔
Nusa Penida hat sprichwörtlich zwei Seiten. Eine sehr, sehr touristische Westseite und eine eher abgelegene Ostseite. Die "Top-Instagrammable-Spots" im Westen meiden wir. Es ist wirklich so, dass dort morgens hunderte Autos voller Touristen hinfahren. Das macht uns keinen Spaß.
Am Samstagmorgen waren wir bei Atuh-Beach, ein kleiner Strand ganz im Osten. Von unserer Unterkunft waren das so ungefĂ€hr 15 Kilometer, fĂŒr die man aber fast eine Stunde braucht. Die Straßen sind wirklich abenteuerlich und man muss sehr aufpassen. Teilweise gibt es Schlaglöcher, die 20 cm tief sind und einen vom Roller reißen können. Wir fahren deshalb auch nur mit Helm, was hier absolut unĂŒblich ist.
Bei Atuh-Beach geht es einen Weg zum Strand herunter, den man in Europa als Kletterpark anbieten könnte. Hohe Stufen, glitschige Wege. Aber es hat sich sehr, sehr gelohnt. Das Wasser ist sooo blau und đŸȘ–die Wellen sind super spannend zu beobachten. Als wir nach der Tour zurĂŒck waren, hat es pĂŒnktlich angefangen zu regnen. Und wenn es hier regnet, dann regnet es richtig. ⛈ Das GefĂ€hrliche ist, dass man bei den ĂŒberfluteten Straßen die tiefen Schlaglöcher nicht mehr sehen kann. Deswegen sollte man wirklich aufpassen und nicht mit einem lauten "Juhuuuu" in die PfĂŒtzen fahren.
Ich habe immer noch im Kopf Fotos von der Milchstraße zu machen. Die Location ist dazu eigentlich perfekt geeignet: Wenig Lichtverschmutzung und im Moment ist das Zentrum der Milchstraße genau im Osten zu sehen. Wir haben freien Blick auf's Meer. Sogar aus dem Zimmer. Allerdings ist es gerade so feucht, dass es jede Nacht regnet. Ich gebe aber die Hoffnung noch nicht auf. Trotzdem haben wir aber schon ein paar schöne Fotos gemacht.
Abends habe wir bisher jeden Tag im Warung Be Pasih gegessen. Das Warung sieht von außen eher unscheinbar aus, aber das Essen ist unglaublich gut. Made - der Inhaber - hat uns gestern schon herzlich als StammgĂ€ste begrĂŒĂŸt und sich noch lange zu uns an den Tisch gesetzt. Ich schĂ€tze, dass wir heute dort wieder hingehen werden. Die vegetarischen Mie Goreng sind wirklich sehr gut und total gĂŒnstig. Man bekommt dort ein Essen fĂŒr 25.000 IDR, was umgerechnet so 1,60 € entspricht.
Gestern hat es fast den ganzen Tag geregnet und wir sind natĂŒrlich auch mit dem Roller in einen krĂ€ftigen Regenschutt geraten. Zum GlĂŒck hatten wir zwei Ponchos im Roller dabei. Das hat uns gerettet.
Morgen geht's dann wieder zurĂŒck nach Sanur und am Wochenende in die Berge.
Elektroreparatur. âšĄïž
Elektroreparatur. âšĄïž
Das leckere FrĂŒhstĂŒck mit Banana Pancake und Melonensaft.
Das leckere FrĂŒhstĂŒck mit Banana Pancake und Melonensaft.
Atuh Beach
Atuh Beach
Atuh Beach
Atuh Beach
Atuh Beach: Unten am Strand.
Atuh Beach: Unten am Strand.
Dieser Tempel ist direkt bei unseer Unterkunft
Dieser Tempel ist direkt bei unseer Unterkunft
Der Ort in dem wir untergekomen sind.
Der Ort in dem wir untergekomen sind.
Regen!
Regen!
Regen!
Regen!
Dieses Warung hatte es mit den Pancakes etwas ĂŒbertrieben. Wir hatten einen bestellt.
Dieses Warung hatte es mit den Pancakes etwas ĂŒbertrieben. Wir hatten einen bestellt.
Sieht fancy aus: Dragonfruit-Saft.
Sieht fancy aus: Dragonfruit-Saft.
Be Pasih Warung.
Be Pasih Warung.
SĂŒĂŸigkeiten vom Night Market
SĂŒĂŸigkeiten vom Night Market
Noch mehr Regen!
Noch mehr Regen!
Autsch!
Autsch!
Mittwoch, 01. Februar
Der gestrige Tag auf Ubud startet damit, dass der Scooter nicht startete. Ich hab alles probiert, mit viel Gas, mit wenig Gas, ohne Gas. Er ging an, blieb an, wenn man Gas gab, ging er aus. Die Balinesen auf der Straße sahen das und dachten vermutlich: "Der komische EuropĂ€er da drĂŒben ist zu doof, einen Roller zu starten". Der erste Hinweis war weniger sachdientlich. Man mĂŒsse den Roller auch tanken. Ja, okay. Das muss mir auch jemand sagen...
5 Minuten spĂ€ter schob ich den Roller zu Wayan vom Rollerverleih. Dort nahm einer der Kerle vom Rollerverleih den Roller, startete ihn ohne Probleme und fuhr los. Super! Zum GlĂŒck hat er die Probleme mit dem Gas bestĂ€tigt und einen neuen Roller mitgegeben. Problem gelöst. Der fuhr sich auch viel besser und man musste nicht stĂ€ndig auf dem Gas bleiben, damit er nicht ausging.
Zuerst waren wir beim Monkey Forest. Das ist ein kleiner Park am Rande von Ubud in dem es viele Affen gibt, die sehr an Menschen gewöhnt sind. Sehr touristisch, aber schon auch irgendwie nett gemacht. Gerade die Affenbabys sind total schön anzusehen. Anna hatte eine riesige Freude dabei.
Am Nachmittag sind wir mit dem Roller nochmal nach Norden gefahren. Sobald man Ubud verlĂ€sst, wird es sofort idyllisch. Man kann dann auch noch Reisfelder sehen, die nicht mit Luxus-Hotels vollgebaut wurden. Nach 10 oder 15 Kilometern kamen wir wieder auf die Hautpstraße, die nach Tegalalang fĂŒhrt. Willkommen im touristischen Bali - ein Auto nach dem nĂ€chsten. Wir haben umgedreht, weil uns das einfach zu viel war. Abendessen gab es dann wieder bei Sweet Orange Warung. Aus meiner Sicht das beste Warung in Ubud.
Heute frĂŒh habe ich den Roller zurĂŒckgebracht. Alles cool. Bis auf den RĂŒckweg. Ich bin direkt vor unserer Villa in der Einfahrt auf Kieselsteinen ausgerutscht, sah meine FĂŒĂŸe in der Luft und bin auf der HĂŒfte aufgeschlagen. Es folgten drei Phasen: Phase 1: Aua! Da ist bestimmt was kaputt gegangen. Phase 2 (mit viel Adreanalin): Och. Ist ja gar nicht so schlimm. Heimhumpeln. Phase 3 (bin ich gerade noch drin): Hmm, das tut schon ganz schön weh. Vermutlich ist's aber nur eine fette Prellung.
Wir sind jetzt wieder in Sanur. Der Grab-Driver, der uns von Ubud nach Sanur gebracht hat, war eeecht richtig cool drauf und hat richtig viel zu erzÀhlen gehabt. Morgen ist nochmal lazy Day und am Freitag gehen wir nach Nusa Penida. FÀhre und Unterkunft sind schon gebucht. Wir freuen uns drauf.
Montag, 30. Januar
Ubud! Seit gestern sind wir in Ubud. Ich kenne eigentlich keine Stadt auf der Welt, bei der der verrĂŒckteste Straßenverkehr und die ruhigsten PlĂ€tze so dicht beieinander liegen. Im Zentrum ist es verrĂŒckt. So viele Autos. So viele Roller. So viel LĂ€rm und Gestank. Warum will man trotzdem wieder hier hin? 1. Man lĂ€uft 5 Minuten und ist in den Reisfeldern. Hier ist es ruhig. 2. Ubud hat echt einen ganz eigenen Flair. Man kann ĂŒberall Kaffee trinken und in jeder noch so kleinen Straße gibt es ein gutes Warung. Wir haben ein Homestay relativ nah am Zentrum. Direkt gegenĂŒber ist Alchemy. Das ist vermutlich das bekannteste Vegan-Restaurant in Ubud. So bekannt, dass es kein Geheimtipp mehr ist und viel eher als Kulisse fĂŒr einen Yoga-Werbeclip taugen wĂŒrde. Ich schĂ€tze allerdings, dass die meisten Digital Nomads hier echt sind. đŸ§‘đŸ»â€đŸ’»
Mein liebstes Warung ist das "Sweet Orange Warung". Die Preise sind dort echt noch voll okay und es ist direkt in den Reisfeldern gelegen. FĂŒr ein leckeres Nasi Goreng zahlt man 40.000 IDR, was ungefĂ€hr 2,20€ entspricht.
Heute frĂŒh haben wir uns einen Roller ausgeliehen. Das lĂ€uft immer nach dem gleichen Schema: Der Typ vom Verleih kennt jemanden, der jemanden kennt, der zufĂ€llig noch einen Roller zu vermieten hat. Die Preise hier in Ubud sind in den letzten Jahren echt krass angestiegen. FĂŒr 2 Tage zahlten wir jetzt 340.000 IDR, also ĂŒber 20 Euro. DafĂŒr hat der Roller 125cc und fĂ€hrt ganz okay. Heißt: Vorallem die Bremse ist okay. Mit dem Roller sind wir dann heute zu einem Wasserfall gefahren. Der grĂ¶ĂŸte Feind der Biker hier ist allerdings nicht der Verkehr. Der grĂ¶ĂŸte Feind ist die Sonne. Obowhl ich mich eingecremt hatte, habe ich mir die Kante meiner kurzen Hose auf die Beine gebrannt.
Der Wasserfall war zwar hĂŒbsch, aber wie so ĂŒblich total von Touristen ĂŒberlaufen. Es ist immer die gleiche paradoxe Situation: Ein schöner und einsamer Platz wird bekannt und "instagrammable" und schon geht es nur noch um den Schein eines schönen und einsamen Platzes. Wir machen bei dem Hype natĂŒrlich mit und sind somit auch Teil des Problemes. Wobei das eben auch eine positive Seite hat, nĂ€mlich das so auch Geld in die etwas abgelegenen Dörfer gebracht wird. Wie auch immer.
Morgen wollen wir - nachdem wir uns gut eingecremt haben - nochmal mit dem Roller etwas weiter nach Norden.
Samstag, 28. Januar
Es ist gerade echt regnerisch. Heute frĂŒh sind wir von ziemlich krĂ€ftigem Regen wach geworden. Es hat so viel geregnet, dass der Pool gestrichen voll mit Wasser war. Die positive Seite ist, dass die Pflanzen nochmal ein bisschen grĂŒner sind, als sonst.
Zum FrĂŒhsticken waren wir bei Green Mood. Dort gibt es vorallem Essen im französischen Style. Also: French Toast. Das ist Brioche in der Pfanne angebraten mit Zimt. Lecker! Bei KooD haben wir uns noch die besten Zimtschnecken der Welt abgeholt und waren dann ein bisschen am Strand unterwegs. Teilweise waren die Straßen so sehr ĂŒberflutet, dass ich die Schuhe ausziehen musste.
Den Nachmittag haben wir - und es hat echt wenig geregnet - im Pool verbracht. Zum Abendessen ging es dann zu Warun Kecil. Wir haben beide indisches Curry gegessen, ich habe "spicy" bestellt. Mein Mund brennt jetzt noch đŸŒ¶ïž. Danach sind wir nochmal runter zum Sanur Beergarden. Die brauen selbst Bier, hauptsĂ€chlich Ale und Stoud.
Morgen geht's dann nach Ubud. Ich glaube wir haben eine ganz gute Unterkunft gefunden. Ich freue mich schon drauf und hoffen, dass uns dort weniger Regen erwartet. đŸŒ§ïž
Cappucino bei Green Mood
Cappucino bei Green Mood
French Toast
French Toast
MooD - hier gibt es die besten Zimtschnecken auf Bali
MooD - hier gibt es die besten Zimtschnecken auf Bali
Okay. Wenn es regnet, muss man eben auch mal die Schuhe ausziehen.
Okay. Wenn es regnet, muss man eben auch mal die Schuhe ausziehen.
Tasting mit 5 verschiedenen Biersorten
Tasting mit 5 verschiedenen Biersorten
Summer Ale!
Summer Ale!
Freitag, 27. Januar
21:00 Uhr
Regenzeit. Das bedeutet viel Regen. Heute hat es fast den ganzen Tag geregnet. Das bedeutet nicht, dass es kalt ist. Eher im Gegenteil. In Europa kann man dieses GefĂŒhl eigentlich nirgendwo erleben. Höchstens mal im Hochsommer in einem GewĂ€chshaus im Garten. đŸ„”
Unsere Idee ist es, dass wir uns vom Regen nicht wirklich einschrĂ€nken lassen. Am Vormittag waren wir bei KooD. Das ist ein schöner Co-Working-Place in Sanur (https://www.instagram.com/kolaborasiuntukdesa/). Richtig gĂŒnstig, es gibt super Kaffee und leckeres Essen. Vorher war ich noch beim Frisör. Das ist fĂŒr mich immer ein kleines Abenteuer. Immerhin fĂ€llt es mir oft schon schwer meine WĂŒnsche zu beschreiben, wenn ich die gleiche Sprache spreche. Hat aber gut geklappt und ich bin mit der Frisur zufrieden.
Den Nachmittag haben wir mit Kaffee am Computer verbracht und ich habe mit Freude an einem Online-Training meines neuen Kollegen Marcus teilgenommen, der Powershell wie kein anderer beherrscht. Richtig cool. Und irgendwie lernt man nochmal auf einem anderen Level, wenn man von Palmen umgeben ist.
Abendessen gab es bei MD Warung. Anna und ich haben beide Indisch gegessen. Ich etwas schĂ€rfer. Sehr gut! Weil es so viel Regnet, sind wir mit Grab hingefahren. Grab ist hier das Uber-Derivat. Man sagt in der App wo man hin möchte und mehr oder weniger private Fahrer können diese AuftrĂ€ge annehmen. Das klappt echt gut und man trifft immer wieder auf nette Menschen. Heute frĂŒh hatten wir einen Fahrer mit dem wir uns sehr intensiv ĂŒber die Kriegssituation in Europa unterhalten haben. FĂŒr mich war spannend zu erleben, dass auch aus dieser fernen Perspektive sehr genau nach Europa geschaut wird.
Eigentlich wollten wir morgen schon nach Ubud, werden das aber nochmal einen Tag verschieben, weil wir wegen des Regenwetters lieber noche in bisschen Zeit in Sanur verbringen.
Bintang Bier - das ist hier das "Standardbier"
Bintang Bier - das ist hier das "Standardbier"
MD Warung in Sanur
MD Warung in Sanur
Mittwoch, 25. Januar
Hui. Es ist gerade echt warm und echt feucht hier. Wir sind gestern Abend in Denpasar angekommen. Der Flug war prima und am Flughafen ging es auch schnell. Das Visum hatten wir vorher schon online beantragt und bezahlt. Damit waren wir wohl die Ausnahme und konnten sofort einreisen, obwohl bei der Immigration eine riesige Schlange war. Der Zeitvorteil wurde aber beim GepÀckband verspielt. Dort warteten wir richtig lange auf unsere Koffer.
Wir dachten eigentilch, dass wir die vorbestellten SIM-Karten beim Telecomsel-Shop am Flughafen abholen können. Das hat aber nicht geklappt und wir mussten heute in einen regulÀren Store. Dort lag aber die Online-Reservierung nicht vor. Alles nicht so schlimm.
Ansonsten verbringen wir gerade unsere Zeit damit und zu aklimatisieren. Am Wochenende wollen wir dann nach Ubud. Mal sehen, wo wir dort unterkomen.
Dienstag, 24. Januar
Trotz ultimativer Erschöpfung waren wir gestern Abend nochmal rund um Marina Bay unterwegs. Ich wollte mein Panorama Bild von der Bucht nochmal verfeinern und ich bin mit dem Ergebnis tatsÀchlich total zufrieden. Das Wetter - und damit auch die Lichtstimmung insgesamt - war nochmal ein kleines bisschen besser, als am Tag zu vor.
Aber auch rund um Gartens of the Bay gibt es einige Perspektiven, die ich richtig schön fand. Vorallem kann man dort auch mal Fotos machen, die man nicht jeden Tag sieht. Leider gibt's die blaue Stunde nur genau einmal und es war schon ein bisschen dunkler.
Jetzt sind wir am Flughafen. Eigentlich wollten wir den Vormittag noch in der Stadt verbringen, aber das Wetter war nicht wirklich gut: Hat hat in Strömen geregnet. Der Flughafen hier bietet auch aber echt gute Möglichkeiten um ein bisschen rumzuhĂ€ngen. Vorallem gibt es in der Mitte - im sogenannten Jewel - den weltweit grĂ¶ĂŸten Indoor Wasserfall. Beeindruckend. Echt.
Um 16:40 Uhr geht's weiter nach Bali. Der Flug dauert nur 2,5 Stunden.
Montag, 23. Januar
Gestern Abend waren wir nochmal am Wasser der Marina Bay. Von dort hat man eine ganz nette Perspektive auf die Skyline und zum GlĂŒck hat sich auch das Wetter ganz gut entwickelt. Ich habe ein bisschen Panorama-Fotos gemacht, was auch ganz gut geklappt hat. Heute Abend will ich das allerdings nochmal probieren, weil ich auf etwas weniger Wolken am Himmel hoffe. Mal sehen...
Heute Morgen sind wir zunĂ€chst zu Cloud Forrest gefahren. Mit der U-Bahn (die nennt man hier MRT - Mass Rapid Transportation) kommt man echt super ĂŒberall hin. Die U-Bahn fĂ€hrt ĂŒbrigens komplett automatisiert und ohne Fahrer. Cloud Forrest ist ein Teil von "Gardens of the Bay". Man kann sich das wie einen gigantischen Palmengarten vorstellen. Sehr sehenswert, sehr teuer. Der Eintritt kostet rund 50 Singapore Dollar, was umgerechnet etwa 35 Euro sind.
Anschließend ging es nach China Town und dann nach Little Indian. Heute war ein sehr regnerischer Tag, aber das war kein so großes Problem. Little Indian fĂŒhlt sich wirklich sehr indisch an und man hat wirklich das GefĂŒhl, Singapur zu verlassen. Echt spannend. Wir waren dort indisch essen. Das war sehr authentisch, auch was die SchĂ€rfe angeht đŸŒ¶ïž.
Sonntag, 22. Januar
Der Tag gestern begann mit einem harten Kontrastprogramm zur Reise in die Tropen: Ich musste am Morgen das Auto aus einer 15cm hohen Schneeschicht ausgraben. Am Flughafen sorgte das wohl auch irgendwie fĂŒr reichlich Wirbel und anstatt um 11:40 Uhr zu starten, ging es erst mit rund 2,5 Stunden VerspĂ€tung los. Insgesamt war das alles etwas seltsam. Der Flieger - immerhin ein großer A380 - stand auf einer Außenposition und wir wurden mit Bussen hingebracht. Eigentlich nicht so ungewöhnlich, bei einer so großen Maschine dann aber irgendwie doch. Der Service bei Singapore Airlines ist echt super. Der kann allerdings auch nichts machen, wenn ein paar Reihen weiter vorne ein einjĂ€hriges Kind grĂ¶ĂŸtmöglicher LautstĂ€rke fĂŒr dei gesamte Dauer des Fluges schreit. Die Formel fĂŒr den Erholungsfaktor des Fluges lautet also: 12 Stunden Flug + 2 Stunden VerspĂ€tung + 7 Stunden Zeitverschiebung + 12 Stunden Kindergeschrei - 0 Stunden Schlaf = đŸ€Ż. DafĂŒr haben wir im Flug Vera aus Hamburg kennengelernt, die neben uns saß und genauso gelitten hat.
In Singapore lief dafĂŒr alles Bestens. Die Einreise war problemlos, die Koffer waren fix da und mit dem Bus kommt man in einer Stunde vom Flughafen direkt in die Stadt. Das Hotel (Parkroyal Collection) liegt direkt an der Marina Bay und ist echt sehr, sehr schön. Wir wollen dann nochmal raus und vielleicht ein paar Fotos in der blauen Stunde machen. Vielleicht gehen wir auch nochmal nach China Town, immerhin ist heute Chineese New Year.